Bienenwachs geschichtlich gesehen

Bienenwachs dient nicht nur Bienen als Brutplatz und Vorratskammer, sondern war ebenso in der Frühzeit in Klöstern und Kirchen sehr beliebt. Denn Bienenwachs war ein natürlich nachwachsender Rohstoff, der in Form von Bienenwachskerzen als Lichtquelle verwendet wurde.

Im Mittelalter waren gewerbsmäßige Bienensammler und Imker auch unter dem Namen Zeidler bekannt. Die Zeidler, die Ihr Bienenwachs für Burg, Kloster und Kirche bereitstellten, erhielten einige hohe Sonderrechte wie beispielsweise das Tragen einer Armbrust. Mit der Zeit wurde die Zeidlerei jedoch abgelöst, da die Einführung von Öllampen dafür sorgte, dass Bienenwachs immer weniger als Energiequelle verwendet wurde.

Waldzeidlerei (Wikipedia)